Thema: Datev-Export aus Lexware buchhalter
Freitag 30. April 2010 von Steve Rückwardt
Mit den Programmen buchhalter, buchhalter plus, buchhalter pro und buchhalter premium sowie den jeweiligen office Versionen in denen der buchhalter enthalten ist lässt sich die Buchhaltung recht einfach und unkompliziert im eigenen Unternehmen durchführen. Auf Buchhaltung “inhouse” setzen immer mehr Unternehmen. Dies hat u.a. den Vorteil, dass man die Daten im Haus hat und so direkt sieht, wie es um das eigene Unternehmen steht und ob man evtl. in dem ein oder anderen Geschäftsfeld o.ä. eingreifen muss, weil die Werte aus dem “Ruder” laufen.
Viele arbeiten auch mit Buchführungsbüros oder dem Steuerberater zusammen. Daher ist eine der häufigsten Fragen in meinem Support-Alltag die, wie man denn die gebuchten Werte nun zum Buchführungsbüro oder Steuerberater transferieren kann. Einige versuchen dies über eine Datensicherung. Dieser Weg ist zwar denkbar, funktioniert jedoch nur, wenn die Gegenseite ebenfalls ein Lexware-Programm in der gleichen Version und der gleichen Reihe einsetzt. Eine weitere Alternative ist der ASCII-Export, welcher in jedem der Buchhaltungsversionen integriert ist. Der aus meiner Sicht einfachste und praktikabelste Weg ist jedoch der über den DATEV-Export.
Die Möglichkeit über einen Datev-Export die Buchhaltungsdaten zu exportieren ist in den Versionen von Lexware buchhalter, buchhalter plus, buchhalter pro und buchhalter premium gegeben. Die Option muss hierzu lediglich in den Firmeneinstellungen aktiviert werden
In der obigen Ansicht ist der Teil aus dem Firmenassistenten in einer pro/premium Version dargestellt. Bei buchhalter standard und buchhalter plus ist dies ebenfalls bei den Firmenangaben einstellbar. (über Bearbeiten -> Firma) Hier muss die Datev-Option einfach angehakt werden und dann ggfs. die Felder ausgefüllt werden. Sprechen Sie die einzugebenden Werte am Besten mit Ihrem Buchführungsbüro oder Steuerberater ab. Die Option “Kontennummernerweiterung (KNE)” sollte für gewöhnlich angehakt bleiben, da die meisten Buchführungsbüros und Steuerberater mit KNE arbeiten.
In obiger Abbildung ist die Ansicht des Menüs “Datei” dargestellt, wenn die Datev-Option aktiviert ist. Im buchhalter standard und buchhalter plus finden Sie die Export Funktion unter Datei -> Export -> Datev.
[Update 13.03.2012] Eine aufmerksame Lesering hat mich auf ein fehlendes Detail aufmerksam gemacht (vielen Dank!): Bei buchhalter standard/plus ist es vorab notwendig, die Daten vom Stapel ins das Journal zu übertragen. Daten die im Stapel stehen können bei den Versionen standard und plus nicht exportiert werden. In den pro und premium Versionen ist es möglich, auch die Daten aus dem Stapel zu übermitteln. [/]
Wie in der obigen Ansicht dargestellt, legen Sie beim nächsten Schritt das Exportverzeichnis fest. Hierbei ist zu beachten, dass für jeden Export möglichst ein separater Ordner gewählt werden sollte. Die exportierten Dateien haben immer die gleiche Dateibezeichnung und evtl. bereits bestehende Exportdateien würden somit überschrieben.
Meine Empfehlung: legen Sie sich einen Ordner “Datev-Exporte” an und innerhalb dieses Ordners legen Sie Unterordner für den jeweiligen Mandanten (sofern Sie mit mehreren Mandanten arbeiten) oder einfach Ordner mit der jeweiligen Bezeichnung des exportierten Zeitraumes an. (z.B. Januar, Quartal 1, Periode, Jahr 2009 etc) Diese Ordnerstruktur legen Sie idealerweise bereits im Vorfeld an. Über den Button “Durchsuchen” wählen Sie dieses Verzeichnis dann aus und bestätigen Sie die Auswahl dann mit “OK“.
Wie bereits etwas weiter oben erwähnt, fragen Sie bitte bei Ihrem Buchführungsbüro oder Steuerberater nach, welche Werte Sie bei den Datev-Angaben hinterlegen sollen. Bitte beachten Sie, dass alle Felder gefüllt sein müssen – erst dann wird der “Weiter” -Button freigegeben.
Im nächsten Schritt wählen Sie den zu exportierenden Zeitraum. Sie haben hierbei die Wahl zwischen Wirtschaftsjahr, Quartal, Quartalsbereich, Monat, Monatsbereich, Periode, Periodenbereich, Datum sowie Datumsbereich.
Auf der gleichen Seite im Assistenten können Sie nun noch wählen, ab für den Export das Buchungs- oder das Belegdatum genutzt bzw. für den gewählten Exportzeitraum zugrundgelegt werden soll. Das Buchungsdatum meint hiermit das Datum, an dem Sie die Buchung im Programm erfasst haben. Das Belegdatum meint das Datum, welches Sie in der Buchungsmaske als Datum angegeben haben.
Ausserdem können Sie bei buchhalter pro/premium wählen, ob die Buchungen aus dem Stapel oder dem Journal exportiert werden sollen. Diese Funktionalität steht im buchhalter standard und buchhalter plus nicht zur Verfügung.
Im letzten Schritt bekommen Sie nun die Liste aller Buchungen angezeigt, welche den zuvor ausgewählten Kriterien entsprechen. Sie haben hier zum Einen die Möglichkeit, diese Liste auf Vollständkeit zu prüfen. Zum Anderen können Sie nun auch einzelne Buchungen vom Export ausschliessen. Hierzu entfernen Sie einfach das Häkchen in der Spalte “Auswahl” bei der jeweiligen Buchung.
Mit dem Drücken des “Fertigstellen“-Buttons wird der Export angestossen und es folgt dann eine Meldung, in welcher angegeben wird, wieviele Buchungen exportiert wurden.
Ich freue mich, wenn die Anleitung hilfreich ist. Bei Fragen oder Anregungen steht Ihnen das Kommentarfeld oder die Kontaktmöglichkeit gern zur Verfügung.
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 30. April 2010 um 16:04und abgelegt unter buchhalter, inhaltlich, Themen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


















Donnerstag 20. Mai 2010 um 09:35
Bin beeindruckt vom Programm. Damit kann man wirklich problemlos umgehen. Cool!
Mittwoch 15. Dezember 2010 um 17:16
Sehr geehrter Herr Rueckwardt, ich bin genau nach Ihrer Anweisung vorgegangen, habe extra im vorhinein auch einen neuen Ordner angelegt. Das Protokoll hat eine Datei “DtvExport.log” ausgewiesen. Die finde ich aber nirgends. Dafür sind in dem neuen Ordner 2 Dateien: ED0001 und EV01, wenn ich die öffne, finde ich aber keine Daten, sondern nur Programme. Ich möchte die Export-Daten auf CD brennen und dem StB geben, der DATEV benutzt.Ich glaube, mit diesem Ergebnis ist der nicht glücklich. Können Sie mir einen Tipp geben? Danke im voraus. Lentes
Mittwoch 15. Dezember 2010 um 17:20
Hallo Frau Lentes,
die beiden Dateien ED0001 und EV01 sind die Dateien, welche der Steuerberater benötigt.
Mittwoch 23. Februar 2011 um 08:24
Sehr geehrter Herr Rueckwardt,
ich bin von Ihrer Seite begeistert, vielen Dank!
Darf ich Ihnen auch 1 Frage stellen?
Ich arbeite mit Lexware financial office und habe beim Export meiner Daten an den Steuerberater das Problem, dass von ca. 1800 Datensätzen 314 nicht exportiert werden können, Fehlermeldung lautet: Gegenkonto fehlt oder wurde falsch eingegeben. Das kann aber nicht sein, denn bestimmte Daten, z.B. Miete werden im Januar übertragen und z.B. im Mai nicht.
Wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir weiterhelfen könnten.
Vielen Dank und eisige Grüße aus München
Gabi Augustin
Mittwoch 23. Februar 2011 um 09:28
Hallo Frau Augustin,
danke für das Lob.
Pauschal kann ich auf Ihre Frage nicht antworten, da mir nicht recht klar ist, was die Meldung, dass ein Gegenkonto fehler/falsch angegeben wurde, mit der Buchung der Miete im Januar zu tun hat.
Bitte nutzen Sie das Kontaktformular und Schildern mir den Sachverhalt etwas detailierter.
Vielen Dank.
Montag 26. September 2011 um 14:49
Sehr geehrter Herr Rückwardt,
ich habe das Problem, dass ich eine LXC-Datei aus Lexware von meinem Mandanten bekommen habe.
Können Sie mir auch mitteilen, wie ich die für die Datev verwenden kann?
Viele Grüße
Sven
Mittwoch 28. September 2011 um 20:57
Hallo Sven,
vielen Dank für die Anfrage.
Mit einer lxc-Datei können Sie leider nichts anfangen. Die Dateien müssen vom Datenlieferanten als EVxx / EDxxxxx (im KNE-Format) oder DVxx / DExxx Dateien vorliegen. Wenn Ihr Mandant nach meiner Datev-Exportanleitung vorgegangen ist, sollte soweit auch alles passen.
Mittwoch 12. Oktober 2011 um 09:57
Sehr geehrter Herr Rückwardt,
Ihre Seite war bisher die einzige, die mir wirklich weiter geholfen hat.
Seit ich auf Lexware pro 2011 aufgerüstet habe meckert mein Steuerberater bei der Datenübergabe.
Die Dateien aus dem DATEV Export (EV01 und ED00001) könnte er nicht richtig einlesen bzw. (auf Nachfrage) würden die Feldinhalte nicht mit seinen Spalten übereinstimmen … soll heissen, bei Sollkonto steht z.B. der Buchungstext und ähnliche ausgetauschte Werte.
Er arbeitet mit Datev und ich weiß nicht, ob er eine Möglichkeit hat das einmalig neu zu sortieren und bei mir als Mandant zu hinterlegen.
Haben Sie dazu eine Idee ???
Mit freundlichen Grüßen
Gunter Gran
Freitag 21. Oktober 2011 um 12:19
Hallo Herr Gran,
inwieweit in Datev Sortierungen oder Zuordnungen möglich sind kann ich Ihnen leider nicht sagen, da ich nicht sonderlich gut mit den Produkten von Datev vertraut bin. Der Datev-Export von Standard- und Pro-Produkten unterscheidet sich eigentlich nicht. Evtl. wurde beim Ex- oder Import etwas an den Einstellungen verändert im Vergleich zu den Einstellung vorher?
Freitag 28. Oktober 2011 um 10:23
Grüß Gott Herr Rückwardt,
das DatevPro-Programm meines Steuerberaters erkennt die Umsatzsteuerbuchungen meiner Lexware Professional 2011 V11.62 Datev-Export-Daten einmal als brutto, ein andermal als netto.
Gibt es die Möglichkeit, alle meine Buchungen netto und damit korrekt zu übergeben?
Im Voraus Danke.
Habe die Ehre
Georg Ametsbichler
Freitag 28. Oktober 2011 um 13:07
Hallo Herr Ametsbichler,
via Datev-Export haben Sie hierzu keine Einstellungsmöglichkeiten. Warum dies bei Ihnen einmal brutto und einmal netto beim Steuerberater ankommt kann ich von hier aus nicht sagen. Wenn Sie die Buchungsdaten via ASCII exportieren, können SIe zwischen Bruttobuchungen und Nettobuchungen wählen.
Warum Sie jedoch der Meinung sind, dass netto eine korrekte Übergabe ist erschliesst sich mir nicht so recht. Wenn die Konten entsprechend geschlüsselt sind, erfolgt doch die Buchung der Steuer automatisch.
Mittwoch 16. November 2011 um 16:07
Hallo Herr Rückwardt,
Ihren Hinweis auf der Veranstaltung am 15.11.11 habe ich befolgt und hier die Lösung für das Problem Einstellung des DATEV Export gefunden und gleich ausprobiert, funktioniert natürlich.
Klasse , vielen Dank und weiter so! :-)
Gruss Evelin Oelschlägel
Mittwoch 14. Dezember 2011 um 16:15
Hallo Herr Rückwardt,
nach einem Wechsel des Steuerberaters wollten wir nun nachträglich die Datev-Schnittstelle einrichten und aktivieren (lexware premium 2011 im Netzwerk). Alle Angaben wurden auf der Seite “bearbeiten – Firmenangaben – Datev” eingetragen und die Haken gesetzt.
Leider erscheint (auch nach Neustart)kein zusätzlicher Menü-Eintrag unter “Datei” bzw. “Export” der zur Datev-Schnittstelle führt.
Was haben wir falsch gemacht?
mfg Elmar Wischnewski
Mittwoch 14. Dezember 2011 um 16:19
Hallo Herr Wischnewski,
falsch gemacht haben Sie in dem Sinne nichts.
Die Anleitung “DATEV-Option fehlt im Menü” sollte bei Ihrem Sachverhalt hilfreich sein.
Donnerstag 29. Dezember 2011 um 11:16
Hallo Herr Rückwardt,
wir haben von unserem Steuerberater die Anfrage bekommen ob Lexware über die DATEV Schnittstelle die Daten auch für das neue Kanzleiprogramm DATEV pro aufbereitet?
Die Kanzlei hat die Änderung auf Datev pro im November durchgeführt.
Wir arbeiten mit Financial Ofiice pro Version
1201
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe,
und ein Frohes neues Jahr
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Frings
Donnerstag 29. Dezember 2011 um 16:22
Hallo Herr Frings,
ich bin nicht im Details mit den verschiedenen Datev-Programmen sowie den entsprechenden Schnittstellen seitens der Datev vertraut.
Die Datev-Schnittstelle bei Lexware ist ausgelegt für Kanzlei Rechnungswesen. Testen Sie es am Besten mit einem Textexport aus der Musterfirma und lassen Sie diesen Ihrem Steuerberater zukommen. Sollte dies nicht funktionieren, so besteht optional immer noch die Möglichkeit, die Buchungsdaten via ASCII Export bereitzustellen.
Freitag 20. Januar 2012 um 10:59
Antwort zu Rainer Frings :
Hallo Herr Frings,
auch in Datev Pro ist weiterhin der Import aus Lexware möglich. Im gleichen Format wie oben beschrieben. Das neue DATEV-PRO Format wird dazu nicht verwendet sondern weiterhin das Postversanddaten-Format (Dateinamen mit KNE: ED00001, Ev01 bzw. ohne KNE: DE00001 und DV01)
Wenn Sie eine offene Postenbuchhaltung haben, empfehle ich mit KNE zu exportieren, da ansonsten evtl. nicht alle Belegnummern der Spalte Belegfeld mit exportiert werden.
Antwort zu Steve Rückwardt´s Frage:
Wenn sie für Konten in Lexware individuelle Kontenfunktionen bzw. Umsatzschlüssel vergeben haben, so muss ihr Steuerberater diese ebenso im Datev Kontenrahmen anlegen, da sonst die automatische Umsatzsteuer nicht funktioniert bzw. nur bei den Konten, bei denen die Funktion aktiviert ist.
Viele Grüße
Philipp Sterzinger
(Anmerkung des Administrators: Der Kommentar enthielt ein 1zu1 Zitat des Kommentares von Herrn Frings, welches sich weiter oben im Original findet. Dieser Teil wurde vom Administrator entfernt, da Text auch so ersichtlich)
Freitag 10. Februar 2012 um 08:32
Datemimport Lexware aus Datev Pro
Hallo Herr Rückwardt,
ein Mandant von mir möchte seine Buchhaltung auf Lexware umstellen. Er hat sich dazu den Lexware Buchhalter angeschafft.
Wir haben über Datev Rechnungswesen pro gebucht.
Ich habe die Daten aus Kanzlei Rechnungswesen Pro als “Datev Export” und auch als “ASCII” exportiert. Alle Exportdateien haben die Endung .csv und nicht mehr wie früher im alten Rewe ED,EV, DE, oder DV.
Nun kriege ich das bei Lexware nicht eingespielt.
Versuche ich die Daten über den Datev Import einzuspielen, findet das Programm keine Dateien.
Beim ASCII Import hatte ich auch Probleme, weil die Datevdaten die Felder Umsatz vorsehen und dann ein Feld “S/H” (Soll Haben). Bei Lexware gibt es jedoch nur Umsatz und dann Soll und Habenkonto (bei Datev ist das Konto und Gegenkonto).
Ich habe dann dennoch die Zuordnung vorgenommen und das Soll und Haben Kennzeichen außer acht gelassen. Dann bekomme ich die Fehlermeldung, dass ein Import nicht erfolgen kann, weil zu viele Splittbuchungen vorliegen.
Kann es sein, das der Datevimport bei Lexware die Endung .csv nicht kennt? Wie krieg ich die Daten nun eingespielt?
Es wäre sehr nett, wenn Sie mir weiter helfen könnten.
Viele Grüsse
Verena Elfes
Dienstag 14. Februar 2012 um 12:41
Hallo Frau Elfes,
wenn Sie die Daten als “Datev-Export” exportiert haben, sollten sie nicht die Endung .csv haben sondern gar keine Endung.
Ein ASCII-Import ist möglich. Hier müssen die entsprechenden Importfelder den Datenbankfeldern im Lexwarev zugeordnet werden. Fehlt eine (erforderliche) Zuordnung, so kann der Import nicht korrekt durchgeführt werden.
Der Datev-Import mit einer .csv-Datei ist nicht möglich. Wie ein Import vorzunehmen ist, habe ich in meinem Artikel “Datev-Import in Lexware buchhalter” beschrieben. Für Fragen zu Export aus einem Datev-Programm hilft Ihnen ggfs. der Artikel “Buchungsdaten vom Steuerberater aus Datev exportieren und in Lexware importieren“.
Dienstag 14. Februar 2012 um 13:33
Hallo Herr Rückwardt,
vielen Dank für Ihre Antwort.
In Kanzlei-Rechnungswesen pro gibt es im Programm die Schaltfläche Bestand – Exportieren -”ASCII Daten” oder “Datev Format”.
Bei beiden Exportvarianten generiert das Programm leider csv Dateien.
Muss dann wohl den Weg über den ASCII Import nochmal versuchen.
Beim letzten Versuch hatte ich die Fehlermeldung, dass zuviele Splitt-Buchungen vorhanden sind. Dazu habe ich gelesen, dass sind Buchungen die z.B. USt enthalten und auf mehrer Konten aufgeteilt werden und dann Splittbuchungen heißen.
Wie bekomme ich Daten denn eingespielt, wenn ich diese Meldung bekomme?
Herzlichen Dank für Ihre Mühe und
viele Grüsse
Verena Elfes
Mittwoch 22. Februar 2012 um 10:52
Hallo Herr Rückwardt,
ich versuche seit einigen Jahre folgendes Problem heraus zu finden, aber ohne Erfolg. Vielleicht können Sie mir helfen.
Ich schicke immer am Jahresende meine Steuerdaten über Datev an unseren Steuerberater für den Jahresabschluss.
Während ich im Lexware finacial office plus alle Umsatzsteuer und Vorsteuerzahlen sehe und auch an das Finanzamt übertragen kann, hat unser Steuerberater nach dem Einlesen die Umsatzsteuer und Vorsteuerkonten leer.
Er gibt diese dann wieder per Hand ein. Haben Sie eine Idee, wo das Problem liegen kann?
Mit unserem Lexwareberater habe ich schon darüber gesprochen, aber er hat auch keine Lösung gefunden.
Jetzt hoffe ich auf Sie. Vielen Dank für Ihre Mühe schon im vorraus.
Viele Grüße
Kerstin Simon
Mittwoch 22. Februar 2012 um 19:19
Hallo Frau Simon,
eine wirkliche IDee dazu habe ich – leider – nicht. Wenn der Import beim StB sauber durchläuft und es keine Fehler gibt und auch sonst alle Werte stimmen, dann sollten auch die Salden beim StB mit den Ihrigen identisch sein.
Evtl. prüfen Sie einmal die Datev-Kontenzuordnung. Viel mehr lässt sich aus der Ferne via “Glaskugel” leider nicht dazu sagen.
Samstag 12. Mai 2012 um 18:05
Sehr geehrter Herr Rueckwardt,
ich bin Steuerberater und habe heute bei einem neuen Mandanten den DATEV-Export aus Lexware Buchhalter auf einen USB-Stick durchgeführt. Beim Einspielen in meinem Büro mit DATEV sehe ich, dass die Dateien folgende Namen haben und vom Programm nicht verarbeitet werden: DV01 und DE001. Auch nach einer Umbennung (EV01 und ED0001) werden die Dateien vom Programm nicht erkannt. Habe ich beim DATEV-Export in Lexware etwas übersehen?
Viele Grüße
Ulrich Gojowsky
Montag 14. Mai 2012 um 19:05
Hallo Herr Gojowski,
mit umbennnen wird das nichts. Sie haben beim Mandant den Datev-Export ohne KNE (Kontennummernerweiterung) durchgeführt. Bei dieser Art des Exports werden die Daten als DV… und DE… benannt.
Führen Sie den Export bitte erneut durch und haken Sie innerhalb des Assistenten die Option “KNE” an. Dann haben die Dateien die Bezeichnung EV.. und ED…. Damit sollte dann auch der Import bei Ihnen im Büro funktionieren.