Jahr für Jahr steht sie an: die Steuererklärung. Viele von Euch werden diese sicherlich mit Hilfe von SteuerberaterIn oder einer entsprechenden Software wie Taxman durchführen und dann via Elster versenden.

Steuererklärung

Es scheint aber immer noch Fälle zu geben, in denen die Abgabe der Steuerklärung auf Papier erfolgt. Seit 2011 ist die elektronische Abgabe für Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte sowie Privathaushalte mit Photovoltaik-Anlagen oder Gewinneinkünften aus Nebenerwerb über 410 Euro, eigentlich verpflichtend.

Mit Beginn des Jahres 2016 ist die Finanzverwaltung nun wohl recht konsequent in der Ablehnung von Steuererklärungen in Papierform. So wertet man entsprechende Steuerklärungen als nicht abgegeben. Dies kann zu Versäumniszuschlägen von bis zu 10% der angesetzten Steuersumme führen.

Einzig in sogenannten Härtefällen kann hiervon eine Ausnahme gemacht werden und die Abgabe der Steuererklärung in Papierform weiterhin anerkannt werden. Ein Härtefall liegt dann vor, wenn die erforderlichen technischen Voraussetzungen nur mit erheblichem finanziellen Aufwand angeschafft werden können oder auch wenn die persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Umgang mit diesen Voraussetzungen eingeschränkt oder gar nicht vorhanden sind.


Quelle: Datev via LfSt Rheinland-Pfalz

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geschrieben von Steve Rückwardt
Ich bin Steve, Gründer und "Hausmeister" von lex-blog.de. Mit dem Blog möchte ich AnwenderInnen bei ihrer Arbeit mit den Produkten weiterhelfen. Neben dem Blog bin ich auch viel in Foren und sozialen Netzwerken unterwegs. mehr über mich


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Kommentare 1


  • Im Zusammenhang mit dem Elster- Formular sollten die User wissen, dass die Anwendung personalisiert ist. Die Finanzverwaltung kann, vermutlich durch die Steuer- Nummer oder -ID gesteuert, bei der Plausibilitätsprüfung auf bestimmt Angaben hinweisen. Die Übermittlung ist dennoch, unter Nichtbeachtung, möglich. Ob es sich bei Taxmann auch so verhält ist mir nicht bekannt.

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