Den Zusatzdienst eRechnung, welcher seit einigen Version bereits in den faktura+auftrag bzw. warenwirtschaft Programmen von Lexware enthalten ist, kennen sicherlich die meisten der Anwender. Damit lassen sich die Rechnungen bzw. Rechnungskorrekturen auf elektronischem Wege und digital signiert an den Kunden versenden.

Lexware poststelle

Auch wenn die Signatur seit Juli 2011 nicht mehr zwingend vorgeschrieben wird, nutze ich es weiterhin. Einerseits wegen der Klarheit für den Empfänger bzgl. der Echtheit der Dokumente, anderseits auch wegen der Einfachheit in der Bedienung und Nutzung für mich.

Mit Version 2015 bringt Lexware nun ergänzend zum Service eRechnung den neuen Service Lexware poststelle. Wie der Name bereits erahnen lässt, so geht es hierbei um postalische Zustellung von Auftragsbelegen. Die Belege lassen sich ziemlich einfach direkt aus Eurer jeweiligen Software heraus an die poststelle übertragen. Die Übertragung beschränkt sich hierbei auch nicht nur auf Rechnungen und Rechnungskorrekturen, sondern auf alle Auftragsarten.

Ihr müsst Euch dann um nichts mehr kümmern, ausser vielleicht noch den Status des Versandes zu prüfen. Die Belege werden über die Dienstleister gedruckt, kuvertiert, frankiert und letztlich versandt und zugestellt.

Mein Kollege Siegfried Schiekel hat in einer Lexware Online Schulung diesen Dienst vorgestellt und erläutert wie die Aktivierung funktioniert und sich der Ablauf der Arbeit damit darstellt. Das Video dieser Online Schulung findet Ihr nachstehend:

Es gab zwei unterschiedliche Schulungen – 1 für faktura+auftrag und 1 für warenwirtschaft. Aktivierung und Arbeit mit Lexware poststelle unterschiedet sich bei den verschiedenen Programme eigentlich nicht, der Vollständigkeit wegen binde ich aber beide Versionen ein. Zeitlich sind sie ungefähr gleich lang.

In welchen Programme ist Lexware poststelle verfügbar?

Für die folgenden Programme ist Lexware poststelle verfügbar und nach Installation des Januar Service-Pack für Version 2015 nutzbar:

  • faktura+auftrag /plus
  • financial office /plus
  • business plus/pro
  • handwerk plus/premium
  • warenwirtschaft pro/premium
  • financial office pro/premium
  • financial office plus handwerk
  • financial office premium handwerk
  • büroservice komplett
  • neue steuerkanzlei

Was kostet Lexware poststelle?

Der Service Lexware poststelle ist – wie auch die eRechnung – nicht kostenfrei. Die Abrechnung erfolgt hier nach Beleg. Bei der poststelle ist die Bepreisung abhängig von Anzahl der Seiten, ob schwarz/weiss oder farbiger Druck gewünscht und ob Versand im Inland oder ins Ausland.

Unter poststelle.lexware.de könnt Ihr Euch in einem kleinen Rechner die Kosten vorab errechnen lassen, wie im Video beschrieben, wird dies aber auch jeweils vor dem Versand angezeigt. Zudem gibt es auch weitere Infos zu diesem neuen Angebot sowie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Nutzung sinnvoll oder nicht?

Ist die Nutzung dieses Dienstes nun sinnvoll oder nicht? Darauf gibt es meiner Meinung nach keine pauschale Antwort sondern sollte von Fall zu Fall entschieden werden. Ich persönlich finde das Angebot für mich (!) nicht sehr verlockend. Dies liegt aber auch primär daran, dass um die 99% meiner Rechnungen via eRechnung an die Kunden gehen. Andere Auftragsarten versende ich auch eher auch nicht postalisch.

Dies kann oder will vielleicht aber gar nicht jeder nutzen. Wer also definitiv die Aufträge via Post versendet, sollte sich mit der poststelle vielleicht mal etwas näher befassen. Für den Alltag sicherlich eine Entlastung, spart man sich doch Zeit und Aufwand. Die anfallende Menge an Belegen ist eigentlich nicht relevant, jedoch wird es natürlich bei hoher Anzahl an Aufträgen attraktiver. 

Für mich ist es aktuell schon etwas umständlich (relativ), die wenigen Aufträge die postalisch rausgehen, zur Post bzw. zum Briefkasten zu bringen. Da wäre der Service schon eine Unterstützung meiner Bequemlichkeit. :)

Preislich kann man auch nichts negatives sagen, berücksichtigt man neben dem reinen Porto noch die Dinge drumherum wie Papier, Umschlag, Zeitaufwand für Druck, falten, kuvertieren, Postweg etc.

Letztlich ist es natürlich auch eine Sache des persönlichen Geschmacks bezüglich solcher Dienste und Leistungen.

Was haltet Ihr von der Auslagung dieser Arbeiten an einen externen Dienstleister? Ist das für Euch relevant bzw. interessant?



Teile den Artikel in Deinen Netzwerken:
Twitter Facebook Google+ XING Flattr
geschrieben von Steve Rückwardt
Ich bin Steve, Gründer und "Hausmeister" von lex-blog.de. Mit dem Blog möchte ich AnwenderInnen bei ihrer Arbeit mit den Produkten weiterhelfen. Neben dem Blog bin ich auch viel in Foren und sozialen Netzwerken unterwegs. mehr über mich


Dieses Blog unterstützen

Wunschzettel oder weitere Infos über diesen Link

Flattr this

Kommentare 1


  • Bei uns im Postbüro sind es ca. 50% elektronisch und 50% schriftlich. Da würde sich das Programm nicht wirklich lohnen. Das schreibst du ja auch. Aber ich kann mir das auch sehr gut vorstellen es zu nutzen.

    Antworten

Diesen Beitrag kommentieren

Bitte beachte die hier geltenden > Kommentarregeln <. Synonyme oder Fantasienamen sind nicht erwünscht. Kommentare, welche nicht den Kommentarregeln entsprechen werden nicht freigegeben. Es ist mindestens der Vorname anzugeben. Ich möchte Euch als Leser gern direkt ansprechen können. :) Vielen Dank!

>>>>> Für Supportfragen bitte das > Forum < nutzen.<<<<<

Back to top
banner