Änderungen im Lexware Zwischenupdate Juli 2010 für lohn+gehalt / plus / pro / premium

Freitag 2. Juli 2010 von Steve Rückwardt

Das Zwischenupdate Juli 2010, für die Lexware lohn+gehalt Programme sowie die entsprechenden Office-Versionen, ist nun an nahezu jeden Kunden ausgeliefert. Nachstehend will ich einen kurzen Überblick über die wichtigsten Änderungen bieten:

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Neue gesetzliche Änderungen im ELENA-Verfahren:

  • Neue ELENA-Übermittlungs-Daten ab 01.07.2010: Alle Kündigungsdaten eines Mitarbeiters sowie Einmalzahlungen nach Mitarbeiter-Austritt müssen ab 01.07.2010 elektronisch an die zentrale Speicherstelle der Deutschen Rentenversicherung (ZSS) übermittelt werden. Alle hierfür notwendigen Daten erfassen Sie einfach in Ihrem Programm und übermitteln die Daten anschliessend per Knopfdruck mit dakota.
  • Änderungen beim bestehenden ELENA-Verfahren: Es gelten neue Bestimmungen, die das bereits bestehende Verfahren betreffen: zum Beispiel wurde ein neuer Grund für die Änderung der Arbeitszeit eingeführt und steuerfreie Fahrtkostenzuschüsse bei doppelter Haushaltsführung müssen mit ELENA gemeldet werden. Die neue Version berücksichtigt für Sie automatisch alle inhaltlichen Änderungen.
  • Abholung der ELENA-Antwortprotokolle direkt aus dem Programm: Die ELENA-Antwortprotokolle können Sie direkt aus dem Programm heraus abholen. Denn alle notwendigen Voraussetzungen wurden in die neue Version eingebaut, wie z.B. die neue Version Lexware dakota 5.0. Das Programm erinnert Sie automatisch an das Abrufen der Protokolle. Diese können Sie dann in der Antwortzentrale mit dem entsprechenden Versand-Status (z.B. “ohne Fehler” oder “fehlerhaft”) einsehen.

Sie haben Fragen zu ELENA? Lexware bietet, als besonderen Service zum Juli-Update, eine spezielle ELENA-Hotline unter der Rufnummer 0180 5333707 (0,14 EUR/Min aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 EUR/Min aus den Mobilfunknetzen). Die Spezialisten stehen für Sie in den Monaten Juli und August über die genannte Rufnummer zur Verfügung.

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Gesetzliche Steuer-ID-Pflicht ab 01. November 2010

  • Ab 01.11.2010 dürfen Lohnsteuerbescheinigungen  nur noch mit der Steuer-ID übermittelt werden und nicht wie bisher auch mit der eTin. Fehlende Steuer-IDs fordern Sie direkt aus dem Programm heraus beim Bundesfinanzministerium an. Und Ihre Software prüft, ob die bereits vorhandenen IDs korrekt sind.

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Abholung von Sozialversicherungs-Protokollen

  • Die elektronischen Antwortprotokolle für Sozialversicherungsmeldungen holen Sie ab sofort ebenfalls direkt aus dem Programm heraus ab. Wie bereits oben erwähnt ist die aktuelle Version dakota 5.0 bereits im Programm integriert (wenn beim Installationsprozess mit installiert). Sollte eine SV-Nummer nicht bekannt oder noch nicht vorhanden sein, werden die korrekten Nummern gleich mit übermittelt.

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Mehr Dateils zum Update erfahren Sie in der Broschüre “Lexware aktuell” welche dem Update beiliegt bzw. hier:

  Lexware aktuell - Juli 2010 (431,2 KiB, 3.011 hits)

heruntergeladen werden kann. Für weitergehende Fragen oder Unterstützung bei der Installation steht Ihnen gern einer der über 400 Anerkannten Lexware Fachhandelspartner bzw. einer der über 60 Geprüften Lexware Programmberater zur Verfügung. (Lexware Partner-Suche)

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über den Autor
Steve Rückwardt: Ich bin selbstständig und beschäftige mich als Geprüfter Lexware Programmberater hauptberuflich mit Software-Support und Software-Beratung, überwiegend für Lexware financial-software. Hierzu schreibe ich auf diesem Blog und will mit meinen Artikeln und dem Blog allgemein Anwendern bei Fragen und Problemen weiterhelfen. Ich interessiere mich für SocialMedia, Web2.0 und Fotografie. XING-Profil | Twitter-Account

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 2. Juli 2010 um 12:08und abgelegt unter dakota, inhaltlich, lohn. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

95 Kommentare über “Änderungen im Lexware Zwischenupdate Juli 2010 für lohn+gehalt / plus / pro / premium”

  1. Schmidt Gartengestaltung schrieb:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ihr Beitrag ist sehr interessant und hilfreich gewesen, doch leider haben wir kein update Juli 2010 erhalten. Ich habe auch keine download-version im Internet gefunden. Was kann ich tun um den Juli 2010 richtig abzurechnen Lexware Lohn und Gehalt plus lässt keine Abrechnung ohne Update zu. Ich bitte dringend um Ihre Rückmeldung was ich tun kann.
    Mit freundlichen Grüßen
    A. Brandenberger

  2. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau/Herr Brandenberger,

    ich habe Ihnen die notwendigen Infos soeben via Email zugesandt.

    Beste Grüsse

    Steve Rückwardt

  3. Martin Schön schrieb:

    Es wird nun also zur Regel, dass man bei Lexware halbjährlich updatet – wieder war es -wie ich es am heutigen regen Vertrieb allenthalben sehe – nicht nur für mich überraschend und sehr, sehr ärgerlich. Da ist eh schon der Ärger mit dem Abschluss vor Monatsende, dann das blöde Updaten als extra Aufwand. Das Ganz hat nun Ausmaße, dass auch die Konkurrenz interessant wird!
    Mit verärgerten Grüßen
    Martin Schön

  4. PR schrieb:

    Hallo Herr Rückwardt,

    habe das gleiche Problem wie oben,
    kein Update bekommen.
    Bitte ebenfalls um Info.

    Danke
    P.Reif

  5. KnrHaufe92328065 Lapins schrieb:

    Sg D&H, Kauf LexwareLohn am 7.2.10 zur Abrechnung von 5 “Hanseln”. Nach 4 Monaten erhalte ich eine Rechnung 85,10 für einen Update. Was für Gewährleistung gilt da eigentlich? Ich lese gerade, daß bei einem anderen Anbieter die updates 1 Jahr lang im Kaufpreis enthalten sind. Gilt dies auch für Lexware Lohn?

    Vielen Dank für Ihre Antwort RL

  6. Olga Kisser schrieb:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wie meine vorrednerin habe auch ich leider kein Update Juli 2010 erhalten und keine download-version im Internet gefunden. Was kann ich tun um den Juli 2010 richtig abzurechnen?
    Ich bitte um Ihre kurzfristige Rückmeldung…
    Mit freundlichen Grüßen
    O. Kisser

  7. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Schön,

    danke für Ihren Kommentar.
    Ich kann Ihren Ärger durchaus nachvollziehen. Wenn wir den Unmut nun aber einmal beiseite lassen und uns den Sachverhalt ganz objektiv betrachten, sind hier schon ein paar Punkte, welche zu berücksichtigen sind.

    Sie haben recht, dass es in den letzten Jahren fast immer zur Jahresmitte ein Zwischenupdate gab. Dieses bringt Lexware jedoch nicht einfach mal so heraus. Die jeweiligen Bundesregierungen bringen (meist zum 01.07.) entsprechende gesetzliche Änderungen, welche natürlich im Programm hinterlegt werden müssen. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob dies nun immer in Form einer Update-CD sein muss die zudem noch kostenpflichtig ist, oder ob nicht einfach auch ein Download wie bei den Service-Packs ausreicht. Ich kann hier beide Seiten verstehen. Der Kunde möchte naturgemäss so wenig Geld wie möglich ausgeben. Lexware muss jedoch aufgrund der gesetzlichen Änderungen diese im Programm integrieren und dieser Aufwand u.a. auch personeller Art muss natürlich finanziert werden.

    Bei anderen Anbietern mag es ein Zwischenupdate kostenfrei geben oder via Download, aber vollkommen gratis wird dieses nicht sein. Lexware ist mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt – egal ob man die standard-, plus-, oder pro/premium-Versionen nimmt. Bei der premium-Version ist es z.B. so, dass die Zwischenupdates bereits inklusive sind. Gleiches gilt für büroservice komplett und die steuerkanzlei. Andere Anbieter kalkulieren eben anders. Entweder der Preis der Software ist allgemein höher oder es wird ein monatlicher Wartungsvertrag berechnet oder, oder, oder… Hier einen Vergleich anzustellen ist leider recht schwierig und führt meiner Ansicht nach auch nicht weit. Letzendlich muss jeder Kunde sehen, was er benötigt und was es ihn unter dem Strich kostet und dann entscheidet er sich für einen Anbieter.

    Aber weder den “Ärger vor dem Monatsende” noch die gesetzlichen Änderungen kann man Lexware selbst anlasten. ;) – Ihr Feedback was die Möglichkeit eines Downloads betrifft nehme ich jedoch gern auf und werde es nach Freiburg weitergeben.

  8. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Reif,

    die Info ist per Email an Sie versandt.

  9. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo RL,

    was Sie mit Sg D&H meinen ist mir leider nicht ganz klar. Zu Ihrer Frage bzgl. Gewährleistung kann ich nur sagen, dass das Eine mit dem Anderen nichts zu tun hat. :)
    Sie haben ein Produkt erworben und nutzen dieses ja offensichtlich auch. Der Gesetzgeber hat beschlossen, dass es ab 01.07. verschiedene Änderungen bzgl. der Lohnabrechnung gibt und in diesem Fall auch ab 01.11. weitere Änderungen anstehen, welche aber bereits im Programm integriert sind bzw. sofern hierfür weitere Updates erforderlich sind, diese ohne weitere Kosten bereitgestellt werden, wenn man das Zwischenupdate erworben hat. Für das Zwischenupdate berechnet Lexware Ihnen den Betrag von – wie Sie schreiben – 85,10 EUR.

    Gewährleistung bedeutet, dass zum Zeitpunkt der Übergabe der Ware, diese bereits einen Defekt aufweist. (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4hrleistung) Da die Updates eine funktionelle Erweiterung aufgrund gesetzlicher Änderungen sind, handelt es sich nicht um einen Gewährleistungsanspruch.

    Wie ich in meiner Antwort an Herrn Schön bereits formuliert habe, so bieten verschiedene Anbieter verschiede Preis- und Kalkulationsmodelle an, die nur schwer miteinander vergleichbar sind. Bei den Lexware premium-Versionen sowie bei büroservice komplett und der steuerkanzlei sind alle Zwischenupdates bereits im Jahrespreis inklusive. Je nachdem welche Version Sie nutzen fällt also ein Updatepreis an oder nicht. Nun aber Aufgrund der kostenfreien Zwischenupdates zu wechseln ist nicht immer ratsam, da man auf jeden Fall Ihren Bedarf und die Gesamtkosten berücksichtigen sollte. Bei weiteren Rückfragen hierzu stehe ich Ihnen sehr gern zur Verfügung.

  10. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Kisser,

    die Information ist via Email an Sie versandt.

  11. Celine Glänzel schrieb:

    Hallo Herr Rueckwardt,

    mir geht es wie Frau Kisser. Ich habe leider erst heute bemerkt, dass ich das Zwischenupdate brauche. Schicken Sie auch mir so kurzfristig die nötigen Infos?
    Vielen Dank,
    Mit freundlichen Grüßen
    Celine Glänzel

  12. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Glänzel,

    die Email ist soeben an Sie raus.

  13. Dirk Fischer schrieb:

    Hallo,

    es wäre sehr nett, wenn Sie mir auch die Infos per email weiterleiten. Wir haben kein update erhalten und können die Lohnabrechnungen nicht fertigen.
    Vielen Dank!

  14. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Fischer,

    die Email wurde soeben versandt.

  15. bedreaga schrieb:

    ich habe mein lexware juli update nicht bekommen , un muss aber dringend die beitragsnachweise machen und senden.

  16. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo bedreaga,

    ich habe Ihnen soeben eine Email gesandt.

  17. Joachim Salzmann schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    auch mir fehlt das Juli-Update und die Abrechnung Juli 2010 ist gesperrt.

    Alle Änderungen des Updates werden von mir nicht benötigt. Es wird nur eine Person abgerechnet. Meldungen per Elster bzw. sv-net übermittelt.
    Ich würde also mit dem “alten” Program durchaus korrekt arbeiten können.
    Lexware würde nichts verdienen – die Geldschneiderei hat mich schon früher veranlasst, Loseblatt-Sammlungen des Haufe Verlages abzubestellen.

    Ich halte es nicht für korrekt, das von mir gekaufte Program aus Freiburg abzustellen.

    Können Sie mir helfen ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Joachim Salzmann

  18. Uwe Siewert schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    zu Ihrer Mail an RL muß ich, da selbst betroffen, folgendes Anmerken.
    Ich habe eine Lizenz zur Lohnabrechnung(Lohn und Gehalt Plus) für ein Jahr erworben (01.01.2010 bis 31.12.2010). Nun kommt ein Update was ich nicht möchte! Ich kann aber keine Lohnabrechnung für den Monat Juli mehr erstellen, ich soll erst das Update zahlen. Das sind keine Geschäfts-gebahren, sondern abzocke!

  19. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Salzmann,

    ich habe Ihnen soeben eine email hierzu gesandt.

  20. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Siewert,

    das Thema Jahreslizenz ist nicht ganz korrekt, ich weiss auch nicht, woher Sie diese Information haben.
    Berücksichtigen Sie bitte, dass die Änderungen vom Gesetzgeber und nicht von Lexware veranlasst sind. In meiner Antwort auf den Kommentar von Herr Schön habe ich hierzu bereits ausreichend Stellung genommen. Bitte versuchen Sie die Diskussion sachlich zu führen. Wörter wie Abzocke sidn meiner Ansicht nach hier nicht passend. Vielen Dank.

  21. S. Zahn schrieb:

    Hallo Herr Rueckwardt
    Ich bekam auch kein Update, Könnten sie mir bitte auch die info zukommen lassen?
    Vielen Dank im voraus.

  22. Martina Engelbrecht schrieb:

    Hallo Herr Rueckwardt,
    leider war es auch bei mir nicht möglich, die Löhne zu machen. Ich habe kein Update bekommen. Es wird langsam richtig ärgerlich, zu mal noch nicht mal ein downloaden möglich ist. Der Vertreter von Lexware, der uns das Programm verkauft hat, ist leider auch nicht zu erreichen. Dort ist schon den ganzen Tag das Telefon belegt. Bitte um schnelle Antwort.

  23. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Zahn,

    Email ist soeben raus!

  24. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Engelbrecht,

    die Email habe ich soeben versandt.

  25. Martina Engelbrecht schrieb:

    Hallo, Herr Rueckwardt,
    ich habe bis jetzt keine Email erhalten.
    mfg Engelbrecht

  26. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Engelbrecht,

    ich hatte einen Buchstabendreher in der Emailadresse. Bitte entschuldigen Sie die Verzögerungen.
    Die Email müsste nun bei Ihnen eintreffen.

  27. Martin Le. schrieb:

    Ich habe auch kein Update bekommen und kann daher keine Beitragsnachweise für Juli erstellen

  28. Kandalowski schrieb:

    Hallo,

    auch ich finde es schon eine Frechheit, daß die Juli-Abrechnung nicht mehr ausgeführt werden kann.
    elena wird auch von mir per Sv-net durchgeführt.
    Es sollte doch mir überlassen werden, wie ich dieses erworbene Programm nutzen möchte.

    Zumindest sollte es doch in der bisherigen Formnutzbar sein, dafür habe ich es doch erworben und bezahlt.

    Sie können doch dieses Programm nicht einfach stilllegen!

  29. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Le.,

    ich habe Ihnen soeben eine Mail gesandt.

  30. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau/Herr Kandalowski,

    mit “Sie können doch dieses Programm nicht einfach stilllegen!” meinen Sie mich? Um diesen Punkt deutlich klar zu stellen:

    lex-blog.de ist kein Angebot/keine Website von der Firma Lexware sondern mein eigenes Projekt. Ich bin Anerkannter Lexware Fachhandelspartner sowie Geprüfter Lexware Programmberater und berate und betreue Kunden zum Thema Lexware und darüber hinaus.

    Ich kann – wie ich es bereits in einem anderen Kommentar hier äusserte – die User Seite gut verstehen. Aber bei allem Unmut und aller Verägerung: bitte bleiben Sie sachlich. Ich versuche gern behilflich zu und Fragen zu beantworten, Hinweise zu geben etc. Daher kann ich, bei allem Verständnis für Ihre jeweilige Situation, eine ruhige und sachliche Diskussion erwarten.

    Dem Punkt, dass es doch dem User überlassen bleiben soll, wie er das Programm nutzt, muss ich entschieden widersprechen: die Lohnprogramme von Lexware sind zertifiziert und Lexware muss damit garantieren, dass Abrechnungen nach den jeweils aktuellen gesetzlichen Gegebenheiten ausgeführt werden können. Aus diesem Grund gibt es ja auch zum Jahresbeginn die entsprechenden Programmsperren um sicherzustellen, dass die aktuellen Servicepacks installiert sind. Dies dient letztendlich auch dem User. Dass es bei einigen Nutzern so ist, dass dakota und die interne Elsterschnittstelle nicht genutzt wird, kann Lexware nicht wissen. Die Grundlage, korrekt damit arbeiten zu können, muss sichergstellt werden. Wenn der einzelne User die entsprechenden Möglichkeiten nicht nutzt ist dies in erster Linie nicht eigentlich schade. Das dakota eher Vor- statt Nachteile hat habe ich hier: http://lex-blog.de/2010/02/09/thema-dakota-vs-svnet/ bereits erörtert. (Der Grossteil der Kunden die ich betreue nutzen im Übrigen dakota und sind sehr zufrieden damit, denn es vereinfacht und spart Zeit.
    )

    Wenn Lexware diese Sperre nicht integriert, jeder so weiterrechnen kann wie er möchte und es dadurch Probleme gibt, ist das “Geschrei” dann von der anderen Seite genauso laut. Der User wird sich nie selbst sagen, dass er sich ja hätte um das Update kümmern müssen sondern es wird heissen: “Warum lässt es Lexware zu, dass ich mit einem nicht aktuellen Programm einfach so weiterarbeiten kann? Hier kann man doch eine Sperre einbauen, dass soetwas nicht passiert!” – wie es Lexware machen wird, allen kann man es nie recht machen.

    Ich kann neben aller Verärgerung nur um Verständnis bitten, dass es Gründe gibt, warum Lexware so handelt und man diese Gründe doch auch bitte berücksichtigt. Die Änderungen hat sich nicht Lexware ausgedacht sondern der Gesetzgeber. Dies geht jedoch in der ganzen Diskussion leider unter….

  31. Tatiana Bir schrieb:

    Hallo Herr Rückwardt,

    ich habe das gleiche Problem,
    ich habe kein Update bekommen und kann keine Beitragsnachweise für Juli erstellen.
    Bitte ebenfalls um Info.

    Danke im Voraus

    T.Bir

  32. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Bir,

    Email wurde soeben versandt.

  33. Thomas Muth schrieb:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe ein Programm gekauft, weshalb ich auch das Recht habe dieses zu nutzen. Ich bin selbst dafür verantwortlich, dass ich die Meldungen korrekt an die entsprechenden Stellen übermittle. Lexware kann mich darauf hinweisen, dass keine Garantie mehr für die Datenübermittlung besteht, aber nicht eine Sperre einbauen und uns “kostenpflichtig” vor Falschanwendung schützen. Die Gesetzesänderungen sind für meine Abrechnungen völlig irrelevant. Ich bitte um Freigabe des Programms in der bisherigen Form und werde andernfalls den Rechtsweg einschlagen. Ich denke, dass hier eine Musterklage notwendig ist um derartiges Geschäftsgebahren zu vermeiden.
    Zudem sind diese geringfügigen Änderungen mit einem derartigen Updatepreis nicht zu rechtfertigen.
    Die Verzugsgebühren für die Krankenversicherung werden wir ebenfalls in Rechnung stellen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas Muth

  34. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Werter Herr Muth,

    ich bitte wiederholt darum, diese Diskussion – bei allem Verständnis – sachlich zu führen. Weiterhin weise ich nochmals darauf hin, dass lex-blog.de und meine Person NICHT Lexware sind, eine Programmsperre NICHT zu verantworten haben und vollkommen eigenständig sind.

    Zum Sachverhalt habe ich mich bereits in anderen Antworten geäussert und ich bin der Meinung, alles zum Sachverhalt klar kommuniziert zu haben.

    Ich helfe gern bei Fragen und Problemen. Meine Bitte ist aber, dass Unterstellungen, unsachliche und aufgebrachte Äusserungen sowie Drohung bitte zu unterlassen sind. Diese bringen im Bezug auf die Sachlage keine Lösung.

    Vielen Dank!

  35. Thomas Muth schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    ich kann in meinem Schreiben keine Unsachlichkeiten finden. Sie sind allerdings nicht auf meinen Kernpunkt eingegangen, dass Lexware nach zwar darauf hinweisen kann, dass eine Garantie für korrekte Übermittlung der Beitragsweise nicht gegeben werden kann, aber eine Sperre des Programms rechtswidrig ist. Der Hiweis auf fachliche Prüfung der Rechtslage ist nicht unsachlich, insofern bitte ich Sie sachlich zu bleiben.
    Sollten Sie auf die Klärung des obigen Punkts keinen Einfluss haben, bitte ich um Weiterleitung bzw. Nennung eines Ansprechpartners bei Haufe/Lexware.

    Kann mit dem Programm ohne Update die Lohnsteuer erstellt werden, bzw. ein Monatswechsel durchgeführt werden?

    Viele Grüße

    Thomas Muth

  36. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Muth,

    Ihre Äusserung “…andernfalls den Rechtsweg einschlagen. Ich denke, dass hier eine Musterklage notwendig ist um derartiges Geschäftsgebahren zu vermeiden.
    Zudem sind diese geringfügigen Änderungen mit einem derartigen Updatepreis nicht zu rechtfertigen. Die Verzugsgebühren für die Krankenversicherung werden wir ebenfalls in Rechnung stellen.” empfinde ich als nicht sehr sachlich. Ich fasse den ersten Teil als Drohung auf, welche ich als unpassend sehe. Zum zweiten Teil kann ich nur sagen, dass Sie es sicherlich nicht objektiv einschätzen können, welchen Aufwand der Hersteller mit der Umsetzung der Änderungen hatte und somit ebenfalls nur schwer einzuschätzen sein wird, ob der entsprechende Preis gerechtfertigt ist oder nicht. Ich habe keinen Einblick in die Kalkulation. Sie?

    Was Ihren “Kernpunkt” betrifft: wenn Sie sich die anderen Kommentare bzw. meine Antworten durchlesen, so werden Sie feststellen, dass ich mich zu dieser bereits geäussert haben, nämlich hier. Aus diesem Grund habe ich als Antwort auf Ihren Kommentar u.a. dies: “Zum Sachverhalt habe ich mich bereits in anderen Antworten geäussert und ich bin der Meinung, alles zum Sachverhalt klar kommuniziert zu haben.” geschrieben.

    Ich habe Verständnis für Ihre Situation und kann eine gewisse Aufgebrachtheit verstehen. Nur werden Sie nicht mich hierfür verantwortlichen machen wollen, oder doch? Wenn nicht sollte man versuchen in einer solchen Situation die Eomitionen weitestgehend aussen vor zu lassen. Sicherlich nicht einfach, aber angebracht. ;)

    Sie können sich gern direkt an Lexware wenden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie hier.

    Im Abrechnungsmonat Juli sind weder Beitragsnachweise noch Lohnsteueranmeldungen machbar. Die gesetzlichen Änderungen gelten ab 01.07. und daher muss sichergestellt sein, dass vor Erstellung der Abrechung die Software aktuell ist (dies schreibt u.a. die Zertifizierung der Software vor). Daher werden diese Punkte erst nach dem Update freigegeben. Da der Monatswechsel nicht ohne erstellte Beitragsnachweise machbar ist, kann auch dieser erst nach Einspielung des Updates und Erstellung der Beitragsnachweise Juli durchgeführt werden.

    Sofern Ihre mtl. Meldedaten jedoch immer gleich sind, können Sie diese für den Juli via svnet und externem Elsterformular vesenden um die Daten zeitnah zu übermitteln.

    Ich freue mich, wenn ich weitergeholfen habe!

  37. Sabine Köbler schrieb:

    Bin ebenfalls betroffen. Habe das update zurückgeschickt, weil ich der Meinung war, die
    Änderungen nicht zu benötigen ( nutze elster und
    sv-net,weil ich aufgrund von Firewalleinstellungen die Schnittstellen nicht nutzen kann.) Was mich vor allem verärgert, ist, dass es seitens lexware keinerlei Warnung gab, dass die Juliabrechnung ohne update nicht gemacht werden kann. Das war mir in keinster Weise bewusst. Sehr geehrter Herr Rueckwardt, ich weiß dass Sie nicht lexware sind, aber ich hoffe,Sie geben unsere Verärgerung an lexware weiter.

  38. Kühne schrieb:

    Hallo Herr Rückwardt,

    wir haben leider auch das gleiche Problem,
    wir haben kein Updates erhalten und können keine Beitragsnachweise für Juli erstellen.
    Bitte ebenfalls um kurze Info.

    Gruß Kühne

  39. Lutz Wischmann schrieb:

    Hallo Herr Rückwardt,

    wir haben das gleiche Problem wie oben,
    kein Update bekommen, müssen aber zwingend die Abrechnung durchführen.
    Bitte ebenfalls um Info.

    Danke
    L.Wischmann

  40. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Köbler,

    ich habe es mehrfach betont, dass ich den Standpunkt der User nachvollziehen kann. ;) Aber ich habe auch Argumente aufgeführt, die die Handlungsweise von Lexware plausibel machen. Die Aussagen bzw. den Sachverhalt an sich habe ich natürlich nach Freiburg weitergegeben. Wann bzw. ob sich zu diesem Sachverhalt etwas ändert kann ich jedoch leider nur bedingt bis gar nicht beeinflussen.

    Ich ignoriere hier aber keinen einzigen Kommentar – dies dürfen Sie mir glauben! ;)

  41. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau/Herr Kühne,

    Email ist soeben versandt!

  42. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Wischmann,

    auch die Email an Sie ist soeben raus!

  43. Jürgen Buschhaus schrieb:

    Die Email interessiert mich auch.

    Gruß
    Jürgen Buschhaus

  44. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Buschhaus,

    Nachricht wurde soeben versandt!

  45. Hajo Büssenschütt schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rückwarth,
    wir nutzen seit Jahren Financial Office Plus.
    Nach mehreren unterjährigen Zwangsupdates habe ich im letzten Jahr die Anfrage an die Lexware Pruduktberatung gestellt ob für 2010 wieder die Möglichkeit einer Programmsperre besteht.

    Zitat aus Antwort Lexware: “Die Version Financial Office Plus 2010 läuft das ganze Jahr 2010 auf einem Buchhaltungsrechner, der nicht mit dem Internet verbunden ist. Eine Sperre gibt es nicht.”

    Das Programm läßt allerdings keine Abrechnung für Juli zu. Es ist also gesperrt.
    Das Programm wird nur zur Abrechnung eine nicht sozialversicherungsplichtigen Mitarbeiters benötigt. Es fallen keine Beiträge zur RV, KV, AV an. Die Änderungen betreffen uns also nioht.

    Ich bitte um kurzfristige Freischaltung des L&G Modules.

    MfG
    H. Büssenschütt

  46. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Büssenschütt,

    ich weiss nicht wer Ihnen diese Aussage gegeben hat. Auch kann ich sie inhaltlich keineswegs nachvollziehen. Evtl. ist diese aus dem Kontext “herausgerissen”. Wenn der Satz von Lexware stammt, dann stellt sich mir die Frage, warum von einem Buchhaltungsrechner die Rede ist, wenn es sich um financial office plus handelt, welches ja bekanntlich auch faktura und lohn enthält. Weiterhin kann ich auch Relevanz zur ursprünglichen Fragestellung nicht erkennen. Ebenfalls ist mir unklar, was die Verbindung zum Internet mit der Sachlage zu tun hat und woher Lexware wissen soll, dass Sie an Ihrem PC kein Internet haben!? Die Sperre im Juli ist im Programm hinterlegt und greift auch, wenn am PC kein Internet zur Verfügung steht. Um diese Frage-Antwort Sache objektiv beurteilen zu können, gibt es für mich zuviele offene Fragen.

    Die Möglichkeit einer Programmsperre komplett auszuschliessen halte ich für nicht richtig. In 2009 war noch überhapt nicht klar welche Änderungen letztlich kommen werden. Auch in den Monaten Januar und Februar sowie teilweise März liegen im Programm Sperren vor, welche durch die Prüfung mittels LISA und der Installation des entsprechenden Service-Packs entsprechend aufgehoben werden. Diese sind ebenso dazu da, zu gewährleisten, dass stets auf aktuellem gesetzlichen Stand gearbeitet wird.

    Da es sich beim Zwischenupdate um ein kostenpflichtiges Update handelt wird dieses derzeit nicht als Download über LISA bereitgestellt. Die Sperre wird erst nach der Installation aufgehoben.
    Wie ich bereits in anderen Antworten auf Kommentare hier erläutert hatte, ist Lexware u.a. aufgrund der Zertifizierung für die Software verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

    Da ich weder Programmierer der Software bin noch der Hersteller selbst, kann ich Ihrem Wunsch leider nicht nachkommen. Sie haben aber natürlich die Möglichkeit, sich bei Lexware nach evtl. Lösungsvorschlägen zu diesem Sachverhalt zu erkundigen. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

  47. Hajo Büssenschütt schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    Um Ihnen den gesamte Kontext der Aussage zu erläutern hier die vollständige Antwort von Lexware:

    Sehr geehrter Herr Büssenschütt,
    herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Die Version Financial Office Plus 2010 läuft das ganze Jahr 2010 auf einem Buchhaltungsrechner, der nicht mit dem Internet verbunden ist. Eine Sperre gibt es nicht. Allerdings erfüllen Sie damit die gesetzlichen Meldepflichten nicht und können das Programm auch nicht per Internetaktualisierung auf dem neuesten Stand halten.
    Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

    Lexware Service Team

    stammt vom [HSC_Produktberatung@hlsc.de]

    gesendet am Mi 02.12.2009 15:01
    (Sie müssten also in Ihrem Hause klätren, wer diese Aussage gemacht hat.
    Mit der Frage nach der Internetverbindung wollte ich erfahren, ob Sie die Sperren bereits mit ausliefern oder per Update einspielen.

    Aufgrund dieser Auskunft haben wir das Financial Office Plus 2010 gekauft.
    Ich finde es unerträglich trotzdem wieder für ein Update mittem im Jahr bezahlen zu sollen, das ich nicht brauche, da keine Sozialversicherungpflicht vorliegt.

    Ich bite also nochmals um Freischaltung des Programmes.

    MfG
    H.Büssenschütt

  48. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Büssenschütt,

    danke für den erneuten Kommentar und die Aufklärung. Ich kann diese Aussage seitens dem Support dennoch nicht verstehen. Die Beweggründe zu dieser Aussage werden wir jedoch so auch nicht mehr nachvollziehen können.

    Wie ich bereits in meiner Antwort auf Ihren Kommentar und auch bereits bei vorherigen Antworten ausgeführt hatte, so bin ich NICHT Lexware. Ich kann also in “meinem Hause” nichts zu dieser Aussage klären und ich kann Ihnen auch NICHT das Programm freischalten. lex-blog.de ist keine Website von Lexware sondern mein eigenes Projekt für das auch nur ich allein die Verantwortung trage. Ich bin zwar Lexware Partner, und berate und betreue als solche Kunden im Bereich Lexware, kann jedoch keine Entscheidungen für Lexware treffen noch bin ich für Entscheidung seitens Lexware nicht verantwortlich.

    Dieser Blog soll als Informationsplattform zum Thema Lexware (und darüber hinaus) dienen, bei Fragen und Problemen Hilfestellung geben und über Neuerungen und Update informieren.

    Alle Anliegen, welche direkt Lexware betreffen, bitte ich daher auch direkt mit Lexware zu klären. Die Kontaktdaten finden Sie – wie bereits mitgeteilt – hier!

  49. Naturalis schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    wir haben leider auch kein Update bekommen.

    Bitte um kurzfristige Info / Zusendung.

    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen

    S. Seeger

  50. U. Kögel schrieb:

    Guten Tag Herr Rueckwardt,

    auch ich würde mich über ein Update freuen, um meine Lohnabrechnungen pünktlich machen zu können.

    Viele Grüße
    U. Kögel

  51. Frank Schilling schrieb:

    Zum Schriftwechsel von Herrn Muth:

    Gerne würden wir uns einer entsprechenden Sammelklage anschließen, da wir die automatische Programmdeaktivierung nach 6 Monaten ebenfalls als rechtswidrig erachten.

    Mit freundlichen Grüßen

    F. Schilling

  52. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Schilling,

    das es rechtswidrig ist ist Ihre Sicht der Dinge. Es steht Ihnen natürlich frei zu klagen. Zum Thema Sammelklage: eine Sammelklage ist im deutschen Rechtssystem nicht vorgesehen. (siehe hierzu auch: Wikipedia)

    Meine Sicht der Dinge habe ich bereits ausreichend in meinen Antworten geäussert.

  53. Hajo Büssenschütt schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    unter Ihren Lexware Kunden herrscht berechtigte Verärgerung.
    Wenn sich Änderungen im Bereich des Meldewesens ergeben, können nur sie selbst entscheiden ob die Änderungen für Sie überhaupt relevant sind, oder ob mit bestehendem Softwarestand weitergearbeitet wird. Eine Sperrung des bezahlten Programms halte ich nach Rücksprache mit unserem Anwalt für eindeutig rechtswidrig.
    Ein Einschreiben / Rückschein mit Fristsetzung ist heute an die Geschäftführung gesandt worden.
    Gleiche Vorgehensweise kann ich nur allen Betroffenen empfehlen.

    MfG
    H.Büssenschütt

  54. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Büssenschütt,

    danke für Ihren erneuten Kommentar. Ich darf Ihnen zu Beginn jedoch widersprechen: meine (!) Lexware-Kunden sind äusserst zufrieden. Das dies nicht auf alle Kunden zutrifft, welche Lexware nutzen, da stimme ich Ihnen zu. Nur um es nochmals deutlich zu machen: lex-blog.de ist nicht gleich Lexware!

    Die Regelungen, welche die gesetzlichen Anforderungen an eine Lohnsoftware betreffen, bestimmt nicht Lexware sondern der Gesetzgeber und die Sozialversicherungsträger. Über das InfoCenter, LISA und auf der Webseite von Lexware wurde das Zwischenupdate rechtzeitig angekündigt. Ob und inwieweit jeder Kunde die Entscheidung tatsächlich selbst treffen kann, ob er das Update benötigt, erlaube ich mir nicht zu beurteilen. Meine Erfahrung im täglichen Support beweisst mir jedoch, dass viele Nutzer diese Entscheidung nicht ohne weiteres treffen wollen.

    Der umgekehrte Fall, dass die Sperrung nicht gesetz würde und jeder Kunde munter weiterrechnen kann, würde einen Aufschrei nach sich ziehen und man würde Lexware vorwerfen, wie man denn zulassen könne, dass man ohne die entsprechenden gesetzlichen Änderungen weiterrechnen kann. Letzlich kann es wohl keinem immer zu 100% Recht gemacht werden.

    Wie bereits mehrfach betont, so kann ich die Sichtweise beider Seiten verstehen. Unter Berücksichtigung aller Faktoren halte ich die Programmsperre für die pragmatischste und sicherste Lösung auch und besonders im Sinne der Lexware-Lohn-Kunden.

    Der rechtliche Weg steht Ihnen selbstverständlich offen. Vielleicht sind Sie so nett, und halten mich auf dem Laufenden? Vielen Dank!

  55. Andreas Bender schrieb:

    Guten Tag Herr Rückwardt,
    bis heute habe ich kein Update erhalten, nach mehreren “TEUEREN” telefonate, bekam ich nur immer die selbe Antwort: “Die CD wird verschickt”. Nun haben wir schon den 3. August und ich kann meine Lohnabrechnungen nicht fertigstellen.
    Bitte helfen Sie mir weiter.
    Vielen Dank im voraus.
    MfG
    Bender

  56. Chr. Arndt schrieb:

    Hallo Herr Rueckwardt,

    ich habe bis jett auch kein Update erhalten, können Sie mir bitte die Informationen zukommen lassen.

    MfG
    Chr. Arndt

  57. Leichner schrieb:

    Hallo Herr Rückwardt,

    wir haben leider auch kein Update bekommen,
    können Sie mir bitte die Informationen zukommen lasse.

    Mit freundlichen Grüßen

    Th. Leichner

  58. Gabi Hasenbeck schrieb:

    Hallo Herr Rückwardt

    wir haben leider auch kein Update bekommen,
    können Sie mir bitte die Informationen zukommen lasse.

    Mit freundlichen Grüßenm
    Gabi Hasenbeck

  59. Frank Reiser schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    wir haben leider auch kein Update bekommen.
    Bitte um kurzfristige Info / Zusendung.

    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen
    F. Reiser

  60. A. Juhr schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,
    ich kann mich nur einigen oben veröffentlichten Kommentaren anschließen, dass auch ich für 2 Kunden das Programm für das gesamte Jahr 2010 erworben habe und beide nun wieder bezahlen sollen (für das Update zum 01.07.2010). Beide Kunden sind Kleinunternehmer, welche ja laut der Werbung für das Produkt Lexware financial office die Zielpersonen sind. Was für eine Lösung sieht den Lexware hier vor, ohne das weitere nicht angekündigte Kosten auf die Nutzer zukommen??
    Mit freundlichen Grüßen
    A. Juhr

  61. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Juhr,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Sie haben eine Version von financial office erworben, welche zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dem seiner Zeit gültigen Gesetzesstand entsprochen hat. Dieser Gesetzesstand hat sich jedoch zwischenzeitlich geändert, da der Gesetzgeber neue Anforderungen aufgestellt hat. Lexware muss gewährleisten, dass diese gesetzlichen Anforderungen in der Software vorhanden sind, was mit dem Zwischenupdate Juli 2010 erfolgt. Dies gilt jedoch ausschliesslich bei Nutzung des lohn+gehalt Moduls. Wird dieses nicht genutzt muss auch kein Zwischenupdate eingespielt werden.

    Kleinunternehmer sind ein Teil der Zielgruppe von financial office, da haben Sie Recht – aber nicht die ausschliessliche Zeilgruppe. Da die Programmfunktionen grundsätzlich gewährleistet sein müssen, halte ich eine Unterscheidung nach einzelnen Anwendern für nicht verhältnismässig. Die Lösung, nach der Sie fragen, lautet – aus meiner Sicht – Installation des Zwischenupdates. Da ich aber nicht für Lexware sprechen kann und will, können Sie sich gern hier nach einer anderen Lösungsvariante erkundigen. Mir ist aktuell jedoch keine andere bekannt.

  62. Hajo Büssenschütt schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rückwadt,

    nach Androhung juristischer Schritte hat die Lexware Beschwerde Abteilung sich sehr zügig unserer Meinung angeschlossen und ein kostenloses Update zugesandt.

    Es bleibt der Ärger und die Ahnung im nächsten Jahr beginnt das Spielchen von Neuem. Ein Spiel mit offnen Karten – sprich etwas höherer Preis für ein Programm, das dann auch ein Jahr läuft – würde den großen admistrativen Update-Aufwand auf allen Seiten reduzieren und die Zufriedenheit auf Kundenseite deutlich erhöhen.

    MfG
    H. Büssenschütt

  63. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Büssenschütt,

    vielen Dank für Ihre Rückmeldung und diese Info.

    Ihre Aussage

    etwas höherer Preis für ein Programm, das dann auch ein Jahr läuft – würde den großen admistrativen Update-Aufwand auf allen Seiten reduzieren und die Zufriedenheit auf Kundenseite deutlich erhöhen

    kann ich nur unterstützen. Ich halte diesen Weg auch für wesentlich einfacher und unkomplizierter. Meine Erfahrung sagt mir jedoch, dass dann von anderer Seite wieder über Lexware hergezogen wird, dass man die Preise erhöht und Lexware ja soooo teuer ist. ;)

    Es freut mich aber, dass Ihnen geholfen wurde.

  64. Achim Schulz schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rückwadt

    auch ich habe kein Update erhalten sodass ich keine Lohnabrechnungen erstellen konnte.
    Warum werden die Updates nich im Info-Center als
    updates mit link zur Verfügung gestellt?

    Mit freundlichem Gruß
    A.S. Schleiferei

  65. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Schulz,

    bei dem erforderlichen Zwischenupdate Juli 2010 handelt es sich um ein kostenpflichtiges Update. Aus diesem Grund gibt es bei LISA keinen Download hierzu.

    Das Zwischenupdate können Sie direkt bei Lexware, einem lokalen Partner in Ihrer Nähe oder mir bestellen.

  66. Rockmann schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    bitte um Informationen, wie ich an die Updates dran komme. Version finanzial pro 2010.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    MfG Rockmann

  67. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau/Herr Rockmann,

    ich habe die Möglichkeiten des Bezuges in meinem letzten Kommentar genannt – im letzten Abschnitt!

  68. BG schrieb:

    ch benutze die Version 14.51.

    Im Juli habe ich noch ohne Probleme die Lohnabrechnungen erstellt. Nun habe ich die Daten für August erfasst und habe bei den Lohnabrechnungen und Beitragsnachweisen ein Problem:

    Die Auswertungen werden auf drei Seiten ausgegeben. Die erste enthält das Layout, die zweite ist quasi leer und auf der dritten befinden sich dann die Daten. Liegt ein Formularfehler vor?

  69. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo BG,

    wie ich sehe, sind Sie im Forum bereits fündig geworden. :)

  70. Manuela Lankes schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    da ich nur eine Angestellte als Minijobberin habe, erledige ich die Abrechnung mit Elster und sv.net. Gerade will ich die Lohnabrechnung Juli nachholen und sehe, daß ich ein Update brauche. Da ich auch Elena über sv.net mache, benötige ich die Update-Version nicht. Gibt es keine Möglichkeit, auf sie zu verzichten?

  71. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Lankes,

    diese Frage haben sich die meisten gestellt, welche hier bereits kommentiert haben. Leider ist ein weiteres arbeiten ohne Zwischenupdate nicht möglich. Wenden Sie sich, wie es Herr Büssenschütt etwas weiter oben in seinem Kommentar geschrieben hat, an Lexware um ggfs. ein Zwischenupdate zu Sonderkonditionen zu erhalten. Ist Ihnen dies zu aufwändig oder wollen Sie schneller handeln, so steht Ihnen die Bestellung des Zwischenupdates über Lexware, einem Partner bei Ihnen vor Ort oder bei mir offen.

  72. Nancy Benedix schrieb:

    Hallo,

    trotz schriftlicher Ankündigung des Updates und Info, dass diese Ende Juni verschickt wird, habe ich bis heute noch nichts erhalten.

    Ich benutze Büroservice komplett 2010.

    Ich wäre für weitere Infos dankbar.

    MfG Benedix

  73. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Benedix,

    ich bedauere sehr, dass Sie bisher noch kein Update erhalten haben.
    Senden Sie mir bitte via Email an info(at)lex-blog.de Ihre Kontaktdaten inkl. Ihrer Kundennummer bei Lexware. Ich werde Sie dann morgen im Laufe des Tages kontaktieren.

    Vielen Dank!

  74. Bedir Arik schrieb:

    guten tag, ich benutze lexware lohn+gehalt 2010 ich bräuchte auch das juli udpate, habe es nicht bekommen, danke

  75. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Arik,

    ich habe Ihnen hierzu soeben eine Email gesandt.

  76. Tina heinrich schrieb:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte mein Programm Lexware professional 2010 (Lohn und Gehalt)ohne das Juli Update nutzen.
    Ich beschäftige nur 400,00 € Kräfte. Wie kann ich die Löhne auch ohne dieses Update nutzen?

    Um eine schnellstmögliche Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

  77. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Heinrich,

    ohne das Update können Sie definitiv nicht weiterarbeiten. Mitte September sind Sie zudem recht spät… ;)
    Wie Sie das Zwischenupdate erhalten habe ich bereits in diesem Kommentar aufgeführt. Sofern Sie Fragen hierüber hinaus haben, stehe ich Ihnen via Email unter info[at]lex-blog.de gern zur Verfügung.

  78. Frank Görtz schrieb:

    Hallo Herr Rueckwardt,

    können Sie mir auch mal die mail mit den info`s zum update juli zukommen lassen.
    Danke
    Gruß
    Frank Görtz

  79. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Görtz,

    die Email ist habe ich soeben versandt.

  80. N. Grass schrieb:

    Hallo Herr Rueckwardt,

    ich habe das Programm neu erworben, leider ohne das Juli 2010 Update.

    Ich muss heute dringend die fehlenden Beitragsnachweise einreichen. Gibt es da trotzdem eine Möglichkeit?

    Die Update-Version habe ich bereits bestellt, wird jedoch erst geliefert… was zu lange dauert.

  81. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo N. Grass,

    wann haben Sie das Programm denn erworben? Lexware ist hier relativ kulant und bietet Kunden, welche ein Programm kurz vor einem Update erwerben, in der Regel das Update kostenfrei an. Erfolgte der Bezug direkt über Haufe-Lexware oder einen Händler? Wenn Sie das Update bereits bestellt haben, so sehe ich keine weitere Möglichkeit. Die Lieferung dauert jedoch in der Regel nur 1-2 Werktage.

  82. N. Grass schrieb:

    Vor einigen Monaten. Ich habe bereits mit Lexware gesprochen und mir wurde gesagt ich muss das bestellen… Kostenpunkt 80 €.

  83. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo N. Grass,

    ok, vor einigen Monaten ist dann leider zu lang vor dem Update gewesen. ;) Wenn Sie die Bestellung bereits getätigt haben, so denke ich, wird das Paket in Kürze bei Ihnen eintreffen.

  84. Chris Straube schrieb:

    Hallo,

    auch wir haben die Software, allerdings fehlt uns das Update ohne dieses wir nichts mehr machen können. Wir haben es nicht erhalten. Woran kann das liegen ?

  85. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Herr Straube,

    ohne, dass Sie für den automatischen Updateservice registriert sind, bekommen Sie Updates nur, wenn Sie diese jeweils einzeln bestellen, wenn sie erscheinen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, für einen automatischen Updateservice. Details dazu habe ich Ihnen soeben via Email zugesandt.

  86. T.Gross schrieb:

    Hallo Herr Rückward,

    ich habe leider auch keine download-version für das juli update im Internet gefunden. Was kann ich tun um den Juli 2010 richtig abzurechnen Lexware office plus lässt keine Abrechnung ohne Update zu. Ich bitte dringend um Ihre Rückmeldung was ich tun kann.
    Mit freundlichen Grüßen
    T. Gross

  87. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau Gross,

    ich habe Ihnen soeben eine Email zukommen lassen.

  88. M. Bley schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rückward,
    ich habe vor 13 Tagen an lexware@lexware.de eine Anfrage gesendet, weil bei mir die Löhne ab Aug 2010 nicht in die Buchhaltung einfließt. Wie kann ich Lexware dazu bringen, dass es seinen Dienst tut?

    Etwas schade finde ich es, dass Sie 13 Tage lang nichts von sich hören lassen, obwohl ich die Dringlichkeit stark heraus gestellt habe.

    Gruss
    M. Bley

  89. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Frau/Herr Bley,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Dieser passt aber nicht so recht zum Artikel, oder? :)

    Ich bitte zu beachten, dass ich nicht Lexware bin und auch keinen Einfluss auf die Antwortzeiten und Reaktionen von Lexware habe.

    Warum bekommen Sie die Löhne denn nicht in den buchhalter? Gibt es Fehlermeldungen? Bitte senden Sie mir mehr Details zu dem Sachverhalt per Email oder nutzen Sie das Kontaktformular.

  90. Kschichenk schrieb:

    Sehr geehrter Herr Rueckwardt,

    habe mich bisher nicht um das Updat Juli 2010 bemüht, da ich nur Gehaltsabrechnung erstelle und die Monatsmeldung per sv-net erfolgt. Benötige Ihre Hilfe, um das Jahr 2010 abzuschließen.

    MfG Kschischenk

  91. Steve Rueckwardt () schrieb:

    Hallo Kschichenk,

    gern bin ich behilflich. :)

    Das nur Gehalt gerechnet wird ist ohne Belang. Mitte des Jahres haben sich die Beitragssätze geändert, was auch für Gehaltsempfänger von Relevanz ist. D.h. Sie haben aktuell nicht korrekt gerechnet. Eigentlich hätten Sie gar keinen Monatswechsel in den Juli durchführen können dürfen. Wie haben Sie denn die letzten Monate gerechnet?

    Und wie genau kann ich behilflich sein?

  92. Markus Bielfeldt schrieb:

    Ich brauche dringend dieses Lexware Update.
    Wäre ja sehr schön wenn ich das nochmal bekommen könnte… zügig…
    Aber bitte… wie?
    Mit freundlichen Grüßen

  93. Steve Rückwardt () schrieb:

    Hallo Herr Bielfeldt,

    Sie sind sich sicher, dass Sie das im Artikel erwähnte Zwischenupdate benötigen? Dies wäre Version 2010? Damit lässt sich kein aktueller Lohn rechnen… ;)
    Sollten Sie es tatsächlich benötigen, schreiben Sie mich bitte über das Kontaktformular an und erläutern kurz die Umstände, ich schaue dann gern, was ich für Sie tun kann. :)

  94. Dirk Goldmann schrieb:

    Hallo Herr Rückwardt,
    ich habe die Einträge in diesem Forum gelesen und bin eigentlich erstaunt darüber, dass nicht noch viel mehr Leute hier Ihrem Ärger Luft machen. Und ja, ich habe gelesen (und verstanden), dass Sie nicht Lexware sind. Aber Diejenigen von uns, die nicht 1,99€ je min. ausgeben möchten, um erfolglose Diskussionen mit Callcenter-Angestellten zu führen, denen bleiben halt nur Plattformen, wie diese.
    Erstmal: sign@Herr Muth! Ich glaube auch, dass eine Musterklage eine gute Idee wäre. und ich denke, dass das Wort Abzocke hier durchaus angebracht ist! Möglicherweise ist der Aufschrei der Community ja auch nur deshalb so leise, weil es einfach in größeren Firmen keine Rolle spielt, 85€ für ein Update auszugeben. Ich allerdings habe eine sehr kleine Firma und kann die Kosten nicht einfach auf einen Kunden umlegen. Und mir stinkt´s gewaltig, dass meine für 179€ gekaufte Version plötzlich unbrauchbar gemacht wird! Da Sie, Herr Rückwardt, sicher auch Kommunikationswege mit der Firma Haufe haben, die günstiger als 1,99€/min sind, bitte ich an dieser Stelle einfach mal darum, meinen Unmut weiter zu tragen. Nicht zuletzt ist ja schließlich ein zufriedener Kunde auch Garant für den Erhalt Ihres eigenen Arbeitsumfeldes.
    Achja…und auf meiner Verpackung der Lexware Lohn+Gehalt-Software kloppft sich Haufe selbst auf die Schulter und schreibt hier von 100000 Usern dieser Software. Deutschlandweit. Das wären dann also ca.8,5Mio´s für ein Update….oha…Ich maße mir hier ganz sicher nicht an, den finanziellen Aufwand der Softwarepflege beurteilen zu können. Aber 8500000€ ist ´ne Menge Holz…
    Mit freundlichen Grüßen

  95. Steve Rückwardt () schrieb:

    Hallo Herr Goldmann,

    erlauben Sie mir zunächst darauf hinzuweisen, dass es sich hier nicht um ein Forum handelt.

    Verstehen kann ich, dass Sie ob der Tatsache, für ein erfolgloses Gespräch 1,99 EUR/Min zu zahlen unzufrieden sind. Wer wäre dies nicht. Nun jedoch generell alle Gespräche mit der Hotline als erfolglos zu bezeichnen halte ich für falsch. In der Vergangenheit gab es deutliche Schwierigkeiten hinsichtlich der Hotline. An diesen Punkten wurde gearbeitet und die Qualität der Hotline hat sich in den letzten 2-3 Jahren deutlich verbessert. Es erfolgen zudem auch deutlich schneller Rückrufe (welche im Übrigen kostenfrei für den Kunde sind) und ich weiss auch, dass man sehr daran interessiert ist, die Qualität und den Service der Hotline weiter zu optimieren.

    Ihr Votum bzgl. Abzocke kann ich jedoch nicht verstehen. Was genau empfinden Sie als Abzocke? Dass das Zwischenupdate durch gesetzliche Änderungen bedingt ist, ist sicherlich unstrittig. Und natürlich könnte man seitens Lexware diese Zwischenupdates kostenfrei an alle Bestandskunden ausliefern. Dieser Punkt wurde in Freiburg sicherlich auch mehrfach überlegt. Fakt ist aber, dass dann die Kalkulation für die Jahresversion geändert werden müsste und das Produkt somit allgemein im Preis steigt. Dies würde dazu führen, dass sich widerum andere Kunden diesbezüglich ungerecht behandelt fühlen. Nämlich diejenigen z.B. die ein office-Produkt einsetzen, jedoch keinen Lohn rechnen. Diese Kunden benötigen das Zwischenupdate in der Regel nicht, müssten aber dennoch für die Jahresversion einen höheren Preis zahlen.

    Die Entscheidung für ein Lizenzmodell bzw. eine bestimmte Lösung für notwendige Updates ist nicht einfach und Lexware hat sich bisher für dieses Modell entschieden. Dass es nicht für 100% der Kunden zufriedenstellend ist, kann ich nachvollziehen. Vom Fairness-Faktor her empfinde ich es als gut, da eben Kunden die keinen Lohn rechnen, in der Regel diese Kosten nicht aufwenden müssen. Ob es das bequemste Modell ist, darüber kann man unterschiedlichster Meinung sein.

    Auch richtig ist, dass die in Ihrem Beispiel genannten 85 EUR für einen Teil der Kunden eher nicht ins Gewicht fallen und für andere jedoch viel Geld bedeuten. Auch hier stellt sich mir die Frage: wie soll man es sonst machen? Ob die Zwischenupdates nun 85 EUR kosten oder 99 EUR oder 35 EUR – irgendwen wird es immer stören und irgendwem ist es immer zu viel Geld. Daher will ich mich gar nicht an der Zahl und der von Ihnen erwähnten Summe festhalten. Eine Diskussion hierüber ist mAn auch nicht sinnvoll.

    Was mich an dieser Debatte viel mehr stört, ist die Tatsache, dass man hier Lexware als das Böse ausgemacht hat. Ohne jetzt überheblich rüberzukommen: es ist doch fakt, dass Lexware als Unternehmen sich selbst und auch seinen Mitarbeitern gegenüber verpflichtet ist, gewinnorientiert zu arbeiten. Dies nun als Vorwurf zu bringen empfinde ich als ungerechtfertigt. In Ihrem Unternehmen erbringt man Leistungen bzw. liefert man Produkte sicherlich auch mit einer Gewinnerzielungsabsicht aus. Als Unternehmer ist Ihnen zudem sicherlich auch bewusst, dass es wohl kein Unternehmen gibt, was eine 100% Marge (auf den Verkauspreis bezogen) vorweisen kann. Dies relativiert Ihre oben erwähnte Summe. Wie bereits mehrfach erwähnt gibt es die unterschiedlichsten Lizenz- und Update-Modelle und Lexware gehört im Markt nun nicht gerade zu den Unternehmen mit den hochpreisigsten Produkten.

    Bezogen auf die Zwischenupdates bin ich sicher, dass man in Freiburg auch eher froh wäre, wenn die unterjährigen gesetzlichen Änderungen nicht wären. Warum “meckert” eigentlich niemand über den Gesetzgeber, welcher diese Änderung im Grunde verantwortet?

    Sie dürfen sicher sein, dass ich Anregungen und Kritik, welche mich erreicht immer weitergebe. Denn wie von Ihnen erwähnt vertrete auch ich die Auffassung, dass nur ein zufriedener Kunde ein guter Kunde sein kann und gute Kunden (neben guten Mitarbeitern) die Basis eines jeden Unternehmen sind. Dies bedeutet für mich jedoch nicht, dass jeder Kundenwunsch automatisch vom Unternehmen umgesetzt werden muss. Wie ich oben bereits skizziert habe, so ist die Entscheidnung für oder gegen ein bestimmtes Lizenz- bzw. Update-Modell in der Regel immer eine Kompromissentscheidung. Ich verstehe die Sichtweise eines Kunden ebenso wie die des Unternehmens. Feedback wie Ihres ist ohne Frage wichtig und hilft Lexware auch, die Wünsche der Kunden zu verstehen und somit in entsprechenden Entscheidungen zu berücksichtigen. Eine solche Kritik jedoch mit Ausdrücken wie “Abzocke” und “Drohgebärden” wie Musterklagen vorzubringen ist meiner persönlichen Meinung nach nicht gerechtfertigt und auch nicht sonderlich zielführend.

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