Wer geschäftlich mit einem Auto unterwegs sein muss hat zwei Möglichkeiten: entweder man nutzt die einfache und bequeme 1%-Methode oder man erfasst die Fahrten alle recht (zeit-)aufwändig via Fahrtenbuch.

elektronisches Fahrtenbuch

Letzteres ist nicht gerade das, was bei den meisten Nutzer:innen auf Begeisterung stösst. Wohl auch deswegen entscheiden sich viele gern für die 1%-Methode, auch wenn diese oftmals steuerlich gar nicht die beste Wahl ist und man damit ggf. Geld verschenkt.

Voraussetzung ist zunächst, dass der Firmenwagen auch ein Firmenwagen ist, also zum Betriebsvermögen gehört. Dafür muss dieser in der Regel mindestens zu 50% betrieblich genutzt werden. Interessant wird die Fahrtenbuchmethode dann, wenn die laufenden Kosten relativ niedrig sind, der Brutto-Listenpreis relativ hoch ist und/oder der Firmenwagen schon etwas älter ist bzw. gebraucht angeschafft wurde.

Fahrtenbuch ohne Papierkram

Zusammen mit der Firma VIMCAR bietet Lexware seit Anfang November nun eine Lösung für ein elektronisches Fahrtenbuch an. Dabei versucht man weitestgehend auf die Punkte zu verzichten, welche das Fahrtenbuch lästig machen: nämlich die ständige Schreiberei. Ein manuelles Führen des Fahrtenbuches in Papierform ist damit nicht mehr notwendig. Das Pflegen und die Aufzeichnung der Fahrten erfolgt hiermit nahezu vollautomatisch.

Manuell muss hier lediglich noch die Art der Fahrt, also ob es sich um eine geschäftliche oder private Fahrt gehandelt hat, und der Anlass der Fahrt definiert werden. Auch die Bezeichnung der einzelnen Stationen der Fahrten muss natürlich genauer bezeichnet werden. Hierbei hilft das System aber dahingehend, dass sich bereits einmal benannte Stationen gemerkt werden. Fahrt Ihr also zu Geschäftpartner:in A und erfasst diese einmal namentlich, so soll dies beim nächsten Besuch nicht mehr notwendig sein.

Ich persönlich benötige mittlerweile keinen Firmenwagen mehr, da ich primär „Schreibtischtäter“ bin, aber noch vor 2-3 Jahren, als ich noch mehr Termine vor Ort hatte, hätte mir eine solche Lösung sicherlich gut geholfen. Die Installation soll laut Angabe von Lexware in weniger als 10 Min erfolgen können. Dabei wird der gelieferte Stecker an eine Schnittstelle im jeweiligen PKW eingesteckt und fertig. Eine solche Schnittstelle sollte in den meisten PKW vorliegen, wenn es sich nicht gerade um einen Oldtimer handelt. 🙂

Ob sich ein Wechsel von der 1%-Methode zur Fahrtenbuchmethode lohnt, könnt Ihr z.B. mittels des Firmenwagenrechners auf der Lexware-Seite prüfen.

Im nachstehenden „Infovideo“ sieht man den Stecker kurz und bekommt auch einen (wenn auch sehr sehr kurzen) Einblick in die App.

Weitere Informationen zur Funktionsweise und auch den Kosten erhaltet Ihr ebenfalls auf den entsprechenden Seiten bei Lexware. Darüber hinaus steht auch ein Forum für Nachfragen und Austausch bereit. Auch die regionalen Lexware Partner:innen stehen Euch für Fragen und den Bezug dieser Lösung hilfreich zur Seite.

Ist eine solche Lösung für Euch interessant oder nutzt Ihr ggf. bereits ein elektronisches Fahrtenbuch? Eure Meinung und Erfahrung einfach unten in die Kommentare. 🙂


[ad name=“Image-468″]