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Nichts Neues mehr von ELENA – die Bundesregierung “beerdigt” den elektronischen Entgeltnachweis

Der elektronische Entgeltnachweis hat schon für manchen Artikel hier im Blog Schreibstoff geliefert. Auch gab es bereits etliche Diskussionen ob und inwieweit ELENA sinnvoll ist oder ob es nicht eingestellt gehört.

Wie ich soeben über netzpolitik.org mitbekommen habe, meldet die AFP

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Arbeitsministerium einigten sich darauf, den Elektronischen Entgelt-Nachweis (Elena) “schnellstmöglich einzustellen”, wie die Ministerien am Montag mitteilten.

und weiter schreibt die AFP

Die Bundesregierung will nun nach eigenen Angaben dafür sorgen, “dass die bisher gespeicherten Daten unverzüglich gelöscht und die Arbeitgeber von den bestehenden elektronischen Meldepflichten entlastet werden”. Zudem solle ein neues Konzept für ein einfacheres Meldeverfahren zur Sozialversicherung erarbeitet werden.

Damit ist das Thema ELENA nun endgültig vom Tisch. Die Aussage, man wolle an einem neuen Konzept arbeiten, welches das Meldeverfahren zur Sozialversicherung vereinfache lässt aber hoffen, dass die meiner Ansicht nach richtigen Ansätze von ELENA eine Zukunft haben. Weiterhin bleibt zu hoffen, dass man aus dem Sachverhalt auch etwas gelernt hat und die kritischen Aspekte beim nächsten Versuch nicht wiederholt. Immerhin hat das ganze Thema einige Euro gekostet – auf staatlicher Seite wie auch auf Seiten der Arbeitgeber.

Was genau dies nun für die Meldepflicht bedeutet, ob noch weiter gemeldet werden muss und wie sich dies in den Programmen von Lexware darstellen wird kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Auf der offiziellen Seite gibt es hierzu noch kein Statement. Sobald ich Näheres weiss werde ich entsprechend berichten.

[Update 18.07.2011] Als Nachtrag noch die offizielle Meldung des Ministeriums [/Update]

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